Die Swastika - Das Zeichen der Buddhas
  
Das Europäische Parlament forderte im Jahre 2005 die Kommission auf, auf ein Verbot der Swastika zu verzichten und die Mitgliedstaaten stattdessen dazu aufzurufen, die Menschen über die Geschichte der Swastika als religiöses und Friedenssymbol aufzuklären, sowie beauftragt seinen Präsidenten, diese Erklärung mit den Namen der Unterzeichner den Regierungen aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu übermitteln.
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Rudolf Steiner (1861-1925) über das Hakenkreuz, die Swastika

26.11.2003 Das Christentum hat das wenige, was es hat brauchen können, in seine Traditionen in seine Dogmen, aber namentlich in seinen Kult hineingenommen, und dann den Ursprung dieser KuIte verwischt. In den Kulten liegt ungeheuer viel drinnen; aber alles ist umgedeutet worden, alles ist anders aufgefaßt worden.


Quelle: Rudolf Steiner: Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole. TB 754 2. Auflage, Dornach 1992. Vortrag vom 26. Dezember 1907. Seite 206
 
"Ich wollte Ihnen heute nur den Hinweis geben, wie das, was wir uns in der elementaren Theosophie als Ideen, Begriffe und Vorstellungen aneignen, allmählich zu Erlebnissen hinführt; und jedes Bild im Okkultismus ist nur aus Erlebnissen hergenommen. Wenn Sie zum Beispiel das bekannte Bild der Swastika nehmen, so können Sie in den verschiedenen Schriften die scharfsinnigsten Deutungen für dieses Bild finden. Wie ist es ursprünglich in den Okkultismus hineingekommen? Dieses Bild ist nichts anderes als das Abbild dessen was wir astrale Sinnesorganie nennen. Durch ein gewisses Vorgehen, durch Schulung kann der Mensch astrale Sinnesorgane ausbilden. Diese beiden Linien (es wird gezeichnet) sind eigentlich Bewegungen im astralischen Leibe, die vom Hellseher geschaut werden wie feurige Räder oder wie Blumen. Sie werden Lotosblumen genannt.
Für diese Räder oder Lotosblumen - von denen zum Beispiel die zweiblättrige in der Gegend der Augen liegt, die sechzehnblättrige in der Gegend des Kehlkopfes -, für diese astralen Sinnesorgane die als Lichterscheiung auftreten in der astralen Welt, ist das Zeichen, das Bild, die Swastika."



Quelle: Rudolf Steiner: ´Geisteswissenschaft als Erkenntnis der Grundimpulse sozialer Gestaltung. GA 199. Dornach 1967. Vortrag v. 10.09.1920. Seite 247.

Ich habe Sie aufmerksam darauf gemacht, was zum Beispiel im Osten, in Asien geschehen ist. Einstmals, sagte ich, war es in Asien so, dass der Mensch sein Herz aufgehen fühlte, seine Seele warm durchdrungen fühlte, wenn er, gelenkt von dem Gedanken an das heilige Brahman, den Blick richtete auf das große äußere Zeichen, auf die Swastika, auf das Hakenkreuz. Da ging ihm das Innere auf. Diese innere Seelenstimmung, die war etwas für ihn. Heute, wenn der Orientale die russische Zweitausend-Rubelnote - die ja heute nicht viel bedeutet, denn man bezahlt nicht mehr nach Scheidemünzen, sondern nach Tausend-Rubelnoten -, wenn einer eine gewöhnliche Zweitausend-Rubelnote empfängt, so empfängt er auf dieser Zweitausend-Rubelnote die schön ausgeführte Swastika, das Hakenkreuz. Selbstverständlich sind jene tausendjährigen Empfindungen rege, die einstmals das heilige Brahman innerlich erschauten ein, wenn der Blick gerichtet wurde auf da, Hakenkreuz. Heute lenken sich dieselben Empfindungsqualitäten hin nach der Zweitausend-Rubelnote.
Glauben Sie, dass man die Welt geistig betrachtet, wenn man nicht hinschaut auf so etwas und sich sagt: Das sind die ahrimanischen Mächte, die hier ihr Wesen treiben; darinnen liegt überirdische Vernunft, wenn auch eben ahrimanische Vernunft? - Glauben Sie, dass man damit auskommt, wenn man bloß sagt: Ach, das ist die äußere materielle Welt! Wir lenken den Blick himmelwärts auf die geistigen Inhalte und lenken nicht den Blick auf dasjenige, wovon sie nur Worte haben? - Wollen Sie das Geistige, so müssen Sie es suchen auch da, wo es sich in seinen großen Verirrungen erweist im Weltengange selbst, der sich äußerlich abspielt, denn von da aus können Sie die Anfänge finden auch zu dem andern. Das ist die Tragik des heutigen Zivilisationszeitalters, dass man sich vorstellt, überall wirken nur menschliche Kräfte, die ihren Ursprung zwischen Geburt und Tod haben, während unsere Welt überall durchdrungen ist von übersinnlichen Mächten, geistigen Gewalten, die sich in den verschiedenen Dingen, die geschehen, äußern. Und will man irgend etwas tun, will man Absichten entfalten, dass dies oder jenes anders werde, so braucht man den Blick zu jenen geistigen Mächten, die geistigen Mächten entgegenarbeiten können, und die geistigen Mächte, die entgegenarbeiten können, müssen durch die Tätigkeit des eigenen Inneren im Menschen geboren werden.
Aber zu alldem braucht man eben den wirklichen Aufblick in die geistige Welt.




Quelle: Rudolf Steiner: „Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen – Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt?“ GA 350. Dornach 1980. Vortrag v. 10.September 1923. Seite 275 f.

Die Sonnenstrahlen haben nicht nur ein Physisches, sondern sie haben ein Geistiges. Und da drinnen hat der Druidenpriester die Geistigkeit der Sonnenstrahlen beobachtet, von der wiederum abgehangen hat, ob man in einem bestimmten Land, besser diese oder jene Pflanze anbaut, denn das hängt von der Geistigkeit ab, die von der Sonne zu der Erde heruntergetragen wird. Und außerdem waren in diesem Schatten außerordentlich gut die Mondenwirkungen zu beobachten. Die Mondenwirkungen haben zum Beispiel wiederum einen großen Einfluß gerade auf die Begattung des Viehs, und das wurde zu Hilfe genommen, um die Zeit der Begattung; zu bestimmen. So dass eigentlich das ganze Jahr nach diesen Sonnenbeobachtungen eingeteilt worden ist.
Wenn man nun hineingraben würde unter einem solchen Kromlech, dann würde man außerdem finden, dass er noch nebenbei eine Grabstätte war. Man hat namentlich da, wo man zugleich die Menschen begraben hat, diese Dinge aufgestellt. Das hat wiederum die Bedeutung, dass tatsächlich, wenn auch der Mensch seinen Leib verlassen hat, dieser Leib eine andere Zusammensetzung hat als irgend etwas anderes. Die Seele, der Geist hat die ganze Lebenszeit in dem Körper gewohnt. Wenn sich der Leib auflöst, dann hat er andere Kräfte als diejenigen, die in der übrigen Gebirgsgegend sind. Und diese Kräfte namentlich haben gefördert, wenn sie da hinaufströmten, dass man im Schatten drinnen richtig sehen konnte. Diese Leute haben eben noch ganz andere Naturkräfte gekannt, als man später gekannt hat.
Und wenn man an mancher Bergstätte - das ist übrigens dann weiter ausgeprägt über das Land, das sah ich in Ilkey, wo der erste Kursus stattfand während der englischen Reise - so einzelne Steine sieht hoch oben, aber so, dass der Platz gut ausgewählt ist - man konnte von solchen hoch oben weithin das ganze Land übersehen -, dann findet man solche Zeichen, Hakenkreuze, Swastiken, mit denen heute in Deutschland so viel Unfug getrieben wird. Dieses Hakenkreuz wird getragen

von Leuten, die keine Ahnung mehr davon haben, dass dieses einmal ein Zeichen war, wodurch angegeben werden sollte für den, der von weither kam: Da sind Leute, die verstehen diese Dinge, die sehen nicht nur mit den physischen Augen, die sehen auch mit den geistigen Augen - ich habe diese geistigen Augen in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» als Lotusblumen beschrieben ? und sie wollten aufmerksam darauf machen: Wir können sehen mit diesen Lotusblumen.



Quelle: Rudolf Steiner und die Zivilisationsaufgaben der Anthroposophie. Kapitel: Das Schicksalsjahr 1923. Vortrag bzw. Bericht Rudolf Steiners von der Englandreise in Dornach am 9.September 1923. Dornach 1943. S. 172.

Ilkley selbst nun ist ein Ort, der in seiner Umgebung auf der einen Seite eben die Nähe dieser anderen, rein industriellen Städte als seine Atmosphäre trägt, der auf der anderen Seite tatsächlich überall, aber nur spurenweise, in den herumliegenden Resten der Dolmen, der alten Druiden-Altäre, immerhin etwas hat, was an alte Geistigkeit erinnert, die da unmittelbar eben keine Nachfolge hat. Es ist, ich möchte sagen, rührend, wenn man auf der einen Seite den Eindruck hat, den ich soeben geschildert habe, und wenn man auf der anderen Seite in dieser, ich möchte

sagen, durchaus von den Ausflüssen jener Eindrücke durchsetzten Gegend einen Hügel hinansteigt und dann an den außerordentlich charakteristischen Stellen, wo sie immer sind, die Reste der alten Opfer-Altäre mit den entsprechenden Zeichen findet: es hat etwas außerordentlich Rührendes. So ist eben in der Nähe von Ilkley ein solcher Hügel, oben ein solcher Stein, und auf diesem Stein im wesentlichen, es ist noch etwas komplizierter, aber im wesentlichen dasjenige, was man als Swastika bezeichnet, was den Steinen, die dazumal an bestimmten Stätten aufgelagert worden sind, eingeprägt wurde, und was auf etwas ganz bestimmtes hinweist: darauf hinweist, wie an diesen Stätten der Druidenpriester erfüllt war von denjenigen Gedanken, die, sagen wir, vor zwei bis drei Jahrtausenden in diesen Gegenden kulturschöpferisch waren. Denn betritt man nun eine solche Stätte, steht man vor einem solchen Felsblock mit den eingegrabenen Zeichen, dann sieht man heute noch der ganzen Situation an, dass man an derselben Stelle steht, wo einstmals der Druiden-Priester gestanden hat, und wo er die Eingrabung dieses Zeichens so empfunden hat, dass er sein Bewußtsein, welches er aus seiner Würde heraus hatte, in diesem Zeichen zum Ausdruck brachte. Denn was liest man in diesem Zeichen, wenn man vor einem solchen Stein steht? Man liest die Worte, die im Herzen des Druidenpriesters waren: Siehe da, das Auge der Sinnlichkeit schaut die Berge, schaut die Stätten der Menschen; das Auge des Geistes, die Lotosblume, die sich drehende Lotosblume (- denn deren Zeichen ist die Swastika), die schaut in die Herzen der Menschen, die schaut in das Innere der Seele, Und durch dieses Schauen möchte ich verbunden sein mit denjenigen, die mir als Gemeinde anvertraut sind. - Wie man sonst aus einem Buche einen Schrifttext liest, so liest man gewissermaßen dieses, indem man vor einem solchen Steine steht.



Quelle: Rudolf Steiner: Asien und Europa. Altes Wissen und alte Kulte. Dornach 1952. Vortrag v. 4.05.1924. S. 27.

Es ist ja auch besonders in Italien zu gewissen Zeiten, wo politische Geheimbünde sich bildeten, Sitte, unter gewissen Zeremonien, Zeichen und Griff, sich zu erkennen und zusammenzukommen. Politische Bünde, politische Vereinigungen, politische Verbände haben immer angeknüpft an dieses alte Mysterienwissen. Und es ist heute ganz merkwürdig … wenn Sie heute z. B. in gewisse polnische oder österreichische Gegenden gehen, finden Sie Plakate; auf diesen Plakaten sind sonderbare Zeichen und sonderbare Buchstaben, die sich dann zu Worten verbinden; man weiß zunächst nicht, was dieses Plakat bedeutet – aber ein solches Plakat, das heute in polnischen und österreichischen gegenden überall angeschlagen ist, das ist das äußere Zeichen für einen Bund, der von gewissen nationalistischen Seiten unter der Jugend gebildet wird. Da wird mit denselben Dingen vorgegangen. Es ist das eigentlich weit, weit verbreitet, und die Leute wissen ganz gut, dass das Zeichen auch eine gewisse starke Kraft hat. Es gibt Verbände, die deutsch-völkischen, die haben ein altes indisches Zeichen: zwei ineinander geschlungene Schlangen, oder auch, wenn sie wollen, ein Rad, das sich dann umgebildet hat in ein Hakenkreuz (Zeichnung). Die haben das heute als Abzeichen. Und Sie werden vielfach hören, dass das Hakenkreuz wiederum als ein Zeichen angenommen wird für gewisse chauvinistische völkische Kreise. Das ist aus dem Grunde, weil man die Überlieferung hat: durch solche Zeichen haben die Alten ihre Herrschaft ausgedrückt.

Zur deutsch sprachigen Rudolf Steiner Homepage www.rudolf-steiner.de


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